Thema der Woche

B-Vitamine

Ein super Team aus 8 Vitaminen bewirkt in unserem Körper wahre Heldentaten! Es geht um B-Vitamine, die essenziell sind und an einer Vielzahl von lebenswichtigen Prozessen in verschiedenen Bereichen unseres Organismus teilnehmen.

B-Vitamine sind wasserlöslich und können im Gegensatz zu den fettlöslichen Vitaminen nicht gespeichert werden. Man muss sie daher immer wieder zu sich nehmen, doch sie können kaum überdosiert werden. Zu den B-Vitaminen gehören heute Thiamin (Vitamin B1) für starke Nerven, Riboflavin (Vitamin B2) für die Entgiftung, Niacin oder Nicotinsäure (Vitamin B3) für gute Fett- und Cholesterinwerte, Pantothensäure (Vitamin B5) für die Wundheilung, Pyridoxin (Vitamin B6) für Gehirn, Biotin (Vitamin B7 oder Vitamin H) für Haut, Haare und Nägel, Folsäure (Vitamin B9 oder B11) für Schwangere und Cobalamin (Vitamin B12) für die Zellerneuerung.

B-Vitamine sind an der Hormonbildung sowie am Kohlenhydrat-, Protein- und Fettstoffwechsel aktiv beteiligt. Sie sorgen für eine gesunde Nervenfunktion und tragen zur Blutbildung bei. Eine Unterversorgung mit B-Vitaminen zeigt sich vor allem durch deprimierte Stimmung, Müdigkeit, Empfindungsstörungen, Entzündungen an der Haut und Schleimhäuten sowie Schlaf- und Appetitlosigkeit.

Hier finden Sie 8 wertvolle Tipps zu einer optimalen Vitamin-B-Versorgung, die wichtigen Prozesse im Körper positiv beeinflussen.

  • Der Gehalt an Vitamin B1 ist hoch in Bierhefe, geschältem Reis, Vollkornprodukten, in Sonnenblumen- und Pinienkernen, in Erdnüssen und Erbsen sowie in Muskelfleisch. Doch der Gehalt von Vitamin B1 kann beim Erhitzen stark sinken.

  • Vitamin B2 findet sich in Brokkoli, Spargel, Pilzen, Milchprodukten und Leber.

  • Grosse Mengen an Niacin stecken in Vollkornprodukten, Nüssen, Fisch, Leber und Fleisch, in Hühnerbrust und Milchprodukten.

  • Vitamin B5 finden Sie in Fischsorten wie Lachs und Hering, in Innereien und Milch sowie in Vollkornprodukten.

  • Kartoffeln und Karotten, Nüsse, Vollkorngetreide, Fisch, Fleisch und Hülsenfrüchte liefern viel Vitamin B6.

  • Biotin gibt es in Hefeprodukten, Nüssen, Fleisch (besonders in Leber) und Sojabohnen.

  • Folsäure ist reichlich in allen grünen Salaten und in grünem Blattgemüse, sowie in Brokkoli, Hülsenfrüchten und Spinat, auch in Kalbsleber, Hühnereiern und Bohnen enthalten.

  • Vitamin B12 ist nur in tierischen Lebensmitteln vorhanden. Das sind zum Beispiel Milchprodukte, Eier, Fisch, Miesmuscheln, Käse (Emmentaler) und Fleisch.

Jede einzelne Zelle unseres Körpers ist vom Vorhandensein von B-Vitaminen abhängig. Diese Ernährungstipps helfen Ihnen,  auf eine ausreichende Versorgung mit allen B-Vitaminen zu achten.

Fakten zum Thema

  1. Die Numerierung der B-Vitamine ist durch Lücken unterbrochen. Es gibt zum Beispiel keine Vitamine B4 und B10. Durch eine fast jahrhundertlange Forschung von B-Vitaminen wurde herausgefunden, dass diese Vitamine eigentlich keinen Vitamin-Charakter erweisen. Daher fielen sie heraus.
  2. B-Vitamine lassen sich nur selten überdosieren, da sie wasserlöslich sind. Falls überschüssig, werden sie mit dem Urin ausgeschwemmt.
  3. B-Vitamine werden auch Energievitamine genannt. Sie unterstützen beinahe alle Stoffwechselprozesse in unserem Körper und helfen uns, sich nach Anstrengungen zu erholen.




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