Lecithin

Warum Lecithin Krankheiten verhindert und Ihre Nerven stärkt

Lecithin beugt Krankheiten vor, stabilisiert unsere Zellen, macht Zellwände stark und flexibel, unterstützt Muskeln und stärkt unsere Nerven. Es ist Vitalstoff für’s Gehirn, Powerstoff in Energy Drinks und ein wahres Multitalent, wenn es um unsere Gesundheit geht.

Lecithin kommt in den Körperzellen von allen Lebewesen vor und ist ein fettähnlicher Stoff, der zu Phospholipiden gehört. Aus diesen Substanzen kann unser Organismus ungesättigte Fettsäuren und Cholin freisetzen. Sie sind ein wichtiger Teil unseres Fettstoffwechsels: Lecithine verteilen Fette, die wie aus der Nahrung aufnehmen, dabei werden diese um- und abgebaut. Bei starker nervlicher Beanspruchung und Konzentrationsstörungen kann Lecithin unsere Leistungsfähigkeit fördern.

Lecithin hat daneben viele andere wichtige Funktionen im Körper: schützt die Leberzellen und trägt somit zur Entgiftung bei, ist am Cholesterin-Stoffwechsel beteiligt, unterstützt die Fettverbrennung und ist ein unentbehrlicher Bestandteil der Darm- und Lungen-Schleimhäute. Da Lecithin die Signalübertragung zwischen den Gehirnzellen verbessern kann, sorgt es für bessere kognitive Funktionen (insbesondere für Merkfähigkeit).

Unser Körper kann diesen Vitalstoff selber herstellen, doch nicht in ausreichendem Masse. Ausserdem brauchen ältere Menschen, Vegetarier und Veganer sowie Personen, die starken körperlichen und geistigen Anstrengungen ausgesetzt sind, deutlich mehr Lecithin. Solche Menschen sollten auf eine ausreichende Cholin-Versorgung achten.

Eine ausgewogene Ernährung liefert in der Regel ausreichend Lecithin für die körpereigene Produktion. Folgende Lebensmittel sind die besten Lecithin-Quellen:

  • Eier, nämlich Eigelb, wo der Lecithin-Gehalt bei 10g/100g liegt.

  • Milch, Buttermilch, Käse. Sie enthalten genügend Lecithin und daneben auch Proteine, Jod, Vitamin A, B-Vitamine, Mineralstoffe, Calcium und Zink. All das wirkt synergetisch und fördert die Leistung des Gehirns.

  • Nüsse (Walnüsse, Erdnüsse) weisen einen hohen Gehalt an Lecithin auf und sind sehr gesund. Doch sollte man darauf achten, dass Nüsse häufig Allergien auslösen und viele Kalorien enthalten.

  • Ölsamen und Weizenkeime sind gute natürliche Lecithin-Quellen.

  • In Hülsenfrüchten wie Linsen, Bohnen und Erbsen ist Lecithin auch reichlich enthalten, und sie sind daneben eine gute Protein-Quelle.

  • Sojabohnen sind Hauptlecithinquelle in der veganen Nahrung. Sie enthalten mehr als 2 g Lecithin pro 100 g.

  • Leber und Hirn schmecken nicht jedem, doch können das wertvolle Lecithin reichlich liefern.

  • Ist die körpereigene Lecithinproduktion gestört, können Sie zu einer geeigneten Nahrungsergänzung in Form von Sirup (flüssiges Lecithin), Pulver oder Granulat greifen. Sie können diesen Vitalstoff als Pulver im Müsli oder als Granulat pur, oder auch als Sirup aufs Brot, im Smoothie, Joghurt oder in der Milch einnehmen.

Mit diesen Tipps versorgen Sie Ihren Körper mit ausreichend Lecithin und kommen mit Energie und Schwung durch den stressigen Alltag!

Fakten zum Thema

  1. Lecithin dient als Baustein der Nervenzellmembranen in unserem Gehirn und trägt zur Funktionstüchtigkeit der grauen Zellen bei, indem es dafür sorgt, dass die Nervenimpulse fehlerfrei weitergegeben werden.
  2. Lecithin hilft dem Cholesterin durch die Blutgefässe transportiert zu werden. Somit beugt es dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, da überschüssiges Cholesterin aus dem Blutkreislauf entfernt wird.




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