Spirulina

Die Eiweissbombe, die Viren von unseren Zellen fernhält

Spirulina enthält ein wahres Füllhorn an Nähr- und Vitalstoffen. Dieses Superfood gilt als echtes Beauty-Elixier, stärkt das Immunsystem und liefert mehr Eiweiss als Eier. Was macht sie so besonders?

Spirulina ist eine Gattung von Cyanobakterien, die zu den ältesten Lebewesen auf der Erde gehören und in Salzwasserseen aber auch in Süsswasser zu finden sind. Umgangssprachlich wird Spirulina als Blaualge bezeichnet. Spirulina ist eines der eiweissreichsten Lebensmittel überhaupt und verfügt über einen stolzen 70% Proteingehalt. Durch eine einzigartige Zusammensetzung hat sie eine hohe Bioverfügbarkeit und aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Spirulina enthält Kalium-Salze, die das Eindringen von Viren in die Zelle verhindern, und die Viren werden dadurch eine leichte Beute für die Abwehrzellen des Immunsystems, was zahlreiche Studien bestätigen. Spirulina ist ein guter Helfer bei Allergien: sie hemmt den Ausstoss von Histamin, das für allergische Beschwerden verantwortlich ist, und kann selbst bei starken Allergikern die lästigen Symptome reduzieren. Phycocyanin und Beta-Carotin hemmen die Entstehung von Oxidationsprozessen und tragen gemeinsam mit Vitamine C und E sowie Selen dazu bei, die Schädigung der Zellwände und somit die Entzündungsprozesse im ganzen Körper zu verhindern. Spirulina unterstützt daneben unseren Körper bei der Ausleitung von Schwermetallen.

Spirulina liefert grosse Mengen Chlorophyll, das als „grünes Blut“ bezeichnet wird und die Anzahl krebserregender Aflatoxine in unserem Körper senkt. Diese Aflatoxine sind fast überall – zum Beispiel im Getreide, in Obst und Nüssen – zu finden. Aussergewöhnliche Mengen an L-Tryptophan, die Spirulina enthält, sorgen für die Verbesserung unseres Denkvermögens und tragen zur Stimmungssteigerung sowie zur Nervenberuhigung bei. Schon geringe Mengen Spirulina können den Bluthochdruck signifikant senken und sich positiv auf die Cholesterin- und Triglyceridwerte auswirken.

Wie können Sie diese Wunderalge einnehmen? Wir haben für Sie einige Tipps gesammelt.

  • Es empfiehlt sich, täglich 3-4 Gramm Spirulina zum Ausgleich eines Nähr- und Vitalstoffe-Defizits einzunehmen.

  • Liegen schon Erkrankungen vor, sind mindestens 10 Gramm der Alge pro Tag empfohlen.

  • Beginnen Sie bei Erkrankungen aber mit ca. 4 Gramm und steigern Sie die Dosis langsam, damit Ihr Körper sich an die Dosis gewöhnt. Somit verhindern Sie Ausleitungsreaktionen wegen der hohen Reinigungskraft dieser Wunderalge.

  • Spirulina in Kapseln oder als Presslinge ist praktisch zum Mitnehmen und kann jederzeit ohne Vorbereitungen leicht eingenommen werden.

  • Spirulina als Pulver hat einen Vorteil gegenüber Presslingen, da einige Nährstoffe durch die Vermischung des Pulvers mit Flüssigkeit bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.

  • So bereiten Sie einen Spirulina-Shake vor: schütteln oder mixen Sie Spirulina-Pulver mit Wasser, einem Fruchtsaft ohne Zuckerzusatz oder einer pflanzlichen Milch in einem Schüttelbecher oder in einem Blender und geniessen Sie den gesundheitsfördernden Shake.

  • Grüne Smoothies werden durch die Zugabe von Spirulina-Pulver zu einem Power-Drink, der mit einem ultrahohen Nährstoffgehalt überzeugt und besonders gut für Sportler geeignet ist.

  • Beachten Sie, dass Spirulina zur vermehrten Gasbildung führen kann, da sie basisch wirkt und zur Zersetzung pathogener Bakterien im Darm beiträgt. Nach 4-6 Tagen der Einnahme verschwindet diese unangenehme Nebenwirkung, die eher als positive Reaktion betrachtet werden muss.

Die regelmässige Einnahme von dieser Power-Alge bringt viele positive Effekte für die Gesundheit. Probieren Sie das aus!

Fakten zum Thema

  1. Cyanobakterien wie Spirulina waren vermutlich an der Sauersoff-Anreicherung der Ur-Atmosphäre beteiligt und haben dadurch die heutige Zusammensetzung der Erdatmosphäre beeinflusst.
  2. Obwohl die Meeresalgen einen sehr hohen Jodgehalt haben, was für Personen mit einer Schilddrüsenüberfunktion problematisch sein kann, ist Spirulina in diesem Sinne nicht gefährlich.
  3. Obwohl Spirulina über einen relativ hohen Vitamin B12-Gehalt verfügt, kann sie eher nicht als eine Vitamin B12-Quelle betrachtet werden, da nur 20 % davon von unserem Organismus verwertet werden kann.




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